So werden langweilige Werbebriefe zu einer attraktiven Botschaft

Egal ob im Internet oder auf Papier im Briekasten, Werbung ist überall präsent.

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Texte in Werbepost interessant gestalten

Machen Sie Ihre Zielgruppe neugierig.

Finden Sie einen Weg, um sich von der Masse positiv abzuheben und wie sie die Skepsis aus dem Weg schaffen. Versetzen Sie sich als Werbetreibender in die Lage des Kunden. Wie müsste die Werbung sein, damit Sie diese nicht ignorieren und unbeachtet entsorgen. Dabei ist es völlig egal, um welches Werbemedium es sich handelt. Wenn Sie die Neugier und das Interesse des Kunden für Ihren Werbebrief, Flyer, Prospekt oder Werbemail erwecken können, dann haben Sie schon eine wichtige Hürde geschafft.

Das nächste Ziel ist, dass der nun erwartungsvolle Kunde die Werbepost auch bis zum Ende liest. Der Idealfall wäre, wenn der Leser anschließend die Post nicht in das "Altpapier" ablegt oder in den Spamordner verschiebt.

Das Erfolgsheimnis einer gut gemachten Werbung ist das Beibehalten der Natürlichkeit.

Stellen Sie in Ihrem Werbebrief nicht sich selber in den Mittelpunkt, sondern den Kunden. Vermeiden Sie Sätze wie "Wir sind die besten auf diesem Gebiet...", "Wir als einziges Unternehmen machen...", das wirkt eher überheblich und arrogant. Niemand mag Angeber und Blender.

Viel erfolgversprechender ist, dass Sie menschlich und natürlich bleiben, wobei Sie automatisch sympathisch werden. Schreiben Sie ein nicht zu perfektes Deutsch, sondern verfassen Sie die Texte so, dass man sie auch als Laie versteht. Dazu bietet sich die Betreffzeile ideal an. Vermeiden Sie im Betreff langweilige und nervige Standardsätze. Besser ist, wenn Sie dort in einem knappen aussagekräftigen Satz über eine Problemlösung oder den Nutzen Ihres Produktes oder Dienstleistung beschreiben. Der Kunde kann sich damit identifizieren und einen Bezug zu sich selber herstellen.

Der nächste Punkt ist die direkte Ansprache des Empfängers. Vermeiden Sie Sätze wie "Sehr geehrte Damen und Herren", sondern ersetzen Sie diese wie "Guten Tag Herr Sowieso". Nichts schmeichelt mehr als eine persönliche namentliche Anrede, denn der Name ist das Persönlichste, was ein Mensch besitzt.

Transportieren Sie den Nutzen für den Kunden.

Erzählen Sie warum Ihr Angebot so nützlich ist. Worin liegen die Vorteile? Was hat der Kunde davon?

Genau diese Fragen rufen bei vielen Kunden Skepsis hevor. Schreiben Sie so, als würden Sie es Ihrer besten Freundin erzählen. Dadurch bleiben Sie authentisch und ehrlich. Viele Werbetreibende und Unternehmer schreiben zu gekünstelt und zu fachmännisch. Führen Sie kein Verkaufsgespräch. Fakten sind zwar wichtig, aber zählen Sie diese nicht einschläfernd auf, sondern bauen Sie diese mit Pfiff in einer Art Unterhaltung ein. Spielen Sie ein wenig mit den Emotionen. Aber Vorsicht, hier kann leicht übertrieben werden und die Nutzungsinformationen gehen verloren.

Oft vernachlässigt wird das "PS" in einem abschließenden Werbebrief.

Jeder kennt das zum Schluss in einem Brief stehende "PS: ...". Dazu fällt mir spontan die Krimiserie "Columbo" ein. Immer, wenn Inspektor Columbo eine Situation verließ, griff er sich an den Kopf und sagte: "Eine Frage habe ich noch".

Genau dieses Aspekt machen wir uns auch zunütze. In diesem "PS" schreiben wir Inhalte, die wir oben bewusst oder unbewusst vergessen haben. Dadurch werde Kernaussagen zum richtigen Hingucker.

Fazit: Vermeiden Sie elends lange Satzmonster wie ich hier zum Teil. Niemand spricht so. Idealerweise sollte sich der Kunde in geschickt formulierten Werbebriefen wiederfinden. In diesem Sinne wünschen ich allen viel Erfolg.

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